Presse

Beschwerden im virtuellen Coffeeshop

Die edutrainment company holt gemeinsam mit der Académie ACCOR den Internationalen Deutschen Trainingspreis in Gold.

Beschwerdemanagement für Mitarbeiter in Hotels: Üblicherweise kein Thema, das Trainern aus der Hand gerissen wird. Nicht selten wird ein in Ehren ergrauter Experte vor die Teilnehmer gestellt, der mit erhobenem Zeigefinger zum Besten gibt, wie man mit schwierigen Gästen umgeht. Ganz anders beim „Moonpenny-Konzept“ der edutrainment company zum Thema, dass genau aus diesem Grund mit dem Goldpreis der Jury zum Internationalen Deutschen Trainingspreis 2009 ausgezeichnet wurde.
Für das Training wurde eigens ein Szenario rund um eine virtuelle Coffeeshopkette „Moonpenny“ entwickelt, in dem sich die Teilnehmer mit teils skurrilen Kundenbeschwerden auseinander setzen und Lösungen erarbeiten dürfen. Das Szenario zeichnet sich durch eine große Anzahl von Fallbeispielen und aufwendigen Transfer-maßnahmen aus. So setzte die edutrainment company mit großem Aufwand Improvisations-schauspieler ein, entwickelte Cartoons für die Mitarbeiter-Zeitschrift und schafte die Möglichkeit, sich in der virtuellen Welt „Second Life“ einen eigenen Coffeeshop zu eröffnen.
Ziel dieser ungewöhnlichen Maßnahmen ist es, das Thema für alle Teilnehmer erlebbar zu machen und einen professionellen Umgang mit Beschwerden nachhaltig im Bewusstsein der Mitarbeiter der ACCOR-Hotels zu verankern. Die Jury lobte das „sehr konsequent strukturierte Konzept mit klarer Zielsetzung – auch für den Auftraggeber - und den passgenauen Einsatz von Erlebnisaspekten“.

Das e-Learning Journal schreibt über die EduTrends in der Ausgabe 08/2008:

Education meets Training meets Entertainment? - EduTrainMent!

Sie wollten während eines konventionellen Powerpoint-Kinos schon immer mal aufspringen und das Rednerpult zerstören? Dann sind Sie hier richtig! Die EduTrends 2008 in Berlin haben mit dem Geschäftsführer Albrecht Kresse als Moderator einen echten Ché Guevara der Branche präsentiert - und das im positivsten Sinne. Nicht nur, dass dort Rednerpulte und Powerpoint-Monumental-Präsentationen a la Ben Hur verboten sind - es muss auch schnell gehen. Schnell mal eine Gruppe bilden. Schnell mal kennenlernen. Schnell mal ein Problem lösen. Edutrainment steht für Education, Training und Entertainment. Diesem Motto ist man auf der EduTrends 2008 nicht nur in allen Belangen gerecht geworden, man hat auch mal eben das Lernen revolutioniert. Und so muss man es einfach nennen: Revolution. Präsenzlernen mit Spaß und intelligentem eLearning Content ist nicht neu. Es heiß Blended Learning und jeder spricht darüber. Doch es lebt und atmet in der Edutrainment Company. All jene, welche die EduTrends 2008 in Berlin verpasst haben: Auf, auf! wir warten nicht mehr auf die Zukunft im Blended Learning, denn sie ist schon da. Wer schnelles, nachhaltiges und modernes Lernen sucht, der reist nach Berlin um selbst zu erfahren, wie sich das verbale Kaleidoskop "EduTrainMent" in seiner reinsten Form anfühlt und wie es wirkt. Erste Einblicke gewinnt man auf der Webseite der Edutrrainment-Company. Natürlich gibt es auch ein Blog zur EduTrends 2008.



Interview zur EduTrends 2008 - der Countdown läuft - mit Albrecht Kresse kurz vor dem Event als DPA-Meldung erschienen:

So kurz vor Beginn der EduTrends, am 17. Oktober hat sich Albrecht Kresse, Geschäftsführer der edutrainment company GmbH den knallharten Fragen des hausinternen Redaktionsteams gestellt. Für Sie die Möglichkeit sich in letzter Sekunde doch noch anzumelden bzw. für die nächste EduTrends am 02. Oktober 2009 bereits Karten zu reservieren. Anmelden können Sie sich unter EduTrends.de

1.    Es gibt unzählige Messen und Kongresse in den Bereichen Personal und Weiterbildung. Was ist Ihre Motivation, mit der EduTrends einen weiteren Kongress zu etablieren?

Mich langweilen übliche Kongressformate mit PowerPoint Kino und Selbstdarstellungsorgien selbsternannter Experten. Das wollten wir mit der EduTrends bewusst anders machen. Die Resonanz auf uns oder die Petersberger Trainertage bestätigen diesen Trend. Auch auf Kongressen wandelt sich der klassische Besucher zum Gestalter der Veranstaltung.

2.    Im letzten Jahr fand die EduTrends mit mehr als einhundert Teilnehmern zum ersten Mal in Berlin statt. Wie fiel das Feedback der Teilnehmer aus?

Das Format wurde einhellig gelobt. Die Qualität der kurzen Plenumsbeiträge war nicht gleichbleibend hoch. Ein kurzer Beitrag verlangt eine noch besser Vorbereitung als ein einstündiger Vortrag oder ein Workshop. Deshalb haben wir in diesem Jahr nur wenige Beiträge im Plenum und beginnen  schon am Vormittag mit den Workshops.

3.    Was macht aus Sicht eines Teilnehmers das Format „EduTrends“ aus?

Interaktion von der ersten Minuten an. Nicht nur zuschauen und zuhören, sondern mitmachen und gestalten. Außerdem Trainingsformate zum Anfassen und live erleben, eine ungewöhnliche Location abseits üblicher Kongresshotels und eine ganz eigene, sehr persönliche Atmosphäre. Es ist eher ein großer Workshop, Lernen mit allen Sinnen und viel Unterhaltung als ein typischer Kongress. Ein Kongress im edutrainment Format.

4.    Sie haben gerade mit Eva Ullmann zusammen eine Buch zum Thema „Humor im Business“ veröffentlicht. Welche Rolle spielt Humor auf der EduTrends?

Eva Ullmann wird selbst unser Buch und das Konzept für Humor im Business vorstellen. Außerdem sind alle Experten aufgefordert, Ihre Inhalte humorvoll und unterhaltend zu präsentieren. Die Ankündigung von Prof. Kellner mit dem Schwein ist dafür ja in gutes Beispiel. Ansonsten bin ich selbst als Moderator gefragt und unsere legendäre Coffeebar von Moonpenny mit Herrn Schäumig wird auch ihren Beitrag liefern.

5.    Was wird die Teilnehmer am 17. Oktober erwarten?

Ein bunter Strauß an aktuellen Themen und Trends. Genau das ist ja das Prinzip der EduTrends. Viele Themen in kurzer Zeit. Die Teilnehmer bilden auf dem Kongress Lerngruppen und fassen ihre Ergebnisse aus den Speedworkshops für die Kollegen innerhalb der Gruppe zusammen. Jeder lernt wirklich andere Teilnehmer kennen und tauscht sich aus. Auch das unterscheidet die EduTrends von großen Veranstaltungen der Branche. Unser USP ist die Emotionalisierung von Inhalten. Genau das machen wir auch auf der EduTrends.

6.    Eines der Mottos lautet: PowerPoint Kino ausdrücklich verboten. Haben Sie etwas gegen gut illustrierte Vorträge?

Natürlich nicht. Visualisierung ist wichtig und jederzeit willkommen. Die Projektion von Textfolien hat jedoch mit Visualisierung nichts zu tun. Das ist in etwas so, als würden Sie Eier und Mehl auf den Fußboden werfen und behaupten, Sie backen einen Kuchen. Bei vielen Präsentationen mit PowerPoint handelt es sich um die Erzeugung von Trancezuständen mit modernen Methoden. Kein Mensch kann sich diese Fülle von Informationen merken. Nach dem Kongress bekommt man dann die gesammelte Ladung an Folien als Dokumentation. Das macht dann immer noch keinen Sinn, weil die Folien trotz des vielen Textes meist nicht selbsterklärend sind. Meine Kritik richtet sich also nicht gegen PowerPoint an sich, sondern gegen den Umgang damit. Ich esse ja auch gerne Kuchen.
 



Anlässlich zur Veröffentlichung des Buchs, Humor im Business von Albrecht Kresse und Eva Ullmann, schrieb die DPA:

Lachen hilft auch bei der Arbeit

Wer zu viel Spaß hat, steht aber im Verdacht, seinen Job nicht ernst zu nehmen

Berlin/Freiburg/dpa. Am Arbeitsplatz gilt oft das Motto «Lachen verboten». Wer zu viel Spaß hat, steht im Verdacht, seinen Job nicht ernst zu nehmen. Und auch im Gespräch mit Kunden oder Kollegen ist Seriosität in der Regel oberstes Gebot.

«Humor hat im Berufsalltag häufig keinen Platz», sagt Albrecht Kresse, Autor und Trainer aus Berlin. Das ist schade - denn mit Humor geht vieles besser. Mit seiner Hilfe können gespannte Situationen entschärft, kritische Anmerkungen freundlicher verpackt und langweilige Konferenzen aufgepeppt werden.

«Humor ist ein kommunikatives Schmiermittel», sagt Bärbel Hinz-Käfer. «Selbst in festgefahrenen Verhandlungen kann er hilfreich sein», so die Unternehmensberaterin aus Freiburg. Humor sei auch eine Bewältigungsstrategie bei Belastungen im Beruf, sagt Birgit Rißland, Diplom-Psychologin aus Stendorf (Schleswig-Holstein). Wer Stressfaktoren mit einer Grundeinstellung heiterer Gelassenheit begegnet, könne davon profitieren. «Im Beruf geht es allerdings tendenziell humorlos zu», ist Albrecht Kresses Erfahrung. Dadurch werden seiner Ansicht nach viele Chancen verschenkt: «Wir nutzen Humor viel zu selten.»

Allerdings sei der humorvolle Umgang mit unter Umständen kniffligen Themen am Arbeitsplatz kein Kinderspiel: «Man muss dafür schon etwas Fingerspitzengefühl entwickeln und sich auf sein Gegenüber einlassen», sagt Eva Ullmann, die Unternehmen zum Thema Humor coacht. «Es reicht nicht, wenn der Chef einen Scherz nach dem anderen produziert.» Dröhnendes Lachen ist eben noch kein Zeichen für ein entspanntes Betriebsklima. «Gerade Vorgesetzte sollten die Fähigkeit haben, sich auch selbst auf die Schippe zu nehmen.»

Dann könne Ironie in vielen Situationen hilfreich sein: «Man kann kritische Botschaften auf ironische Art vermitteln», ergänzt Albrecht Kresse. Gerade in der Kommunikation biete Humor viele Chancen: Wer humorvoll Feedback gibt, klingt weniger hart. «Man kann mit Humor auch mal eine schwierige Situation überspielen», erklärt Kresse. «Oder man macht einen Witz, wenn etwas nicht geklappt hat, und schon ist es nicht mehr so frustrierend, dass ein Kunde abgesagt hat.»

Bei Verhandlungen ist es manchmal hilfreich, humorvoll zu übertreiben und zu karikieren. «Das schließt ja nicht aus, dass man logisch und strukturiert argumentiert», betont Eva Ullmann. Und wer die Lacher auf seiner Seite hat, hat damit vielleicht noch nicht gewonnen, aber schon gepunktet. Führungskräfte könnten in vielen Situationen davon profitieren: Den humorvollen Umgang miteinander zu fördern, sei nicht zuletzt hilfreich für die Motivation: «Humor kann das Betriebsklima verbessern», ist Kresse überzeugt.

«Auch Lernen fällt einem mit Humor einfacher», sagt Eva Ullmann. Das stecke hinter der Idee des «Edutainment» - dem Lernen mit Spaß. Und Inhalte bei Vorträgen durch humorvolle Darstellungen, etwa durch Cartoons anschaulich zu machen, sei in jedem Fall nützlich, sagt Birgit Rißland. «Humor hilft, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.» Das darf zwar nicht überstrapaziert werden, aber grundsätzlich gilt: Hin und wieder eine Pointe ist gut für jeden Vortrag.

Literatur: Eva Ulmann, Albrecht Kresse: Humor im Business, Cornelsen, ISBN-13: 978-3-5892-3599-5, 14,95 Euro

Lachclub: www.humor-lachen.de

Humor ist nicht erlernbar, aber er lässt sich trainieren. «Man kann zum Beispiel seine Wahrnehmung für humorvolle Situationen schärfen», sagt Birgit Rißland. Wichtig dafür sei, Humor zuzulassen und nicht zu unterdrücken. «Auch wenn man beruflich mit sehr ernsten Situationen konfrontiert wird, gibt es oft etwas Amüsantes, worüber man lachen und damit der Situation die Schwere nehmen kann», sagt die Psychologin. Das dürfe man dann auch.

«Man kann Spaß im Betrieb nicht vorschreiben», sagt Albrecht Kresse, Autor aus Berlin. «Und es bringt auch nichts, sich die Pappnase aufzusetzen und grölend durchs Büro zu laufen nach dem Motto 'Jetzt machen wir mal Humor'.» Wichtig ist, dass Humor nicht nur äußerlich Teil der Unternehmenskultur wird: «Witzige Plakate aufzuhängen, bringt nichts», sagt Birgit Rißland. Viel hänge von den Führungskräften ab. Wenn sie Humor haben und zeigen, lasse er sich im gesamten Betrieb viel leichter etablieren. Aufgesetzte Spaßkultur hat aber wenig Chancen: «Die Mitarbeiter merken, ob der Humor authentisch ist oder nur zu mehr Leistung anspornen soll.»

 


Weitere gesammelte Pressemeldung als Linksammlung:

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/art1117,2736079 http://www.tagesspiegel.de/magazin/karriere/art292,2613321 http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/berufkarriere/bitte-etwas-mehr-h... http://img.pte.at/files/binary/3493.pdf http://www.t-online-business.de/c/16/90/31/90/16903190.html http://www.rp-online.de/public/article/beruf/arbeitswelt/613510/Warum-Hu... http://rhein-zeitung.de/on/08/11/13/service/berufbildung/t/rzo483927.htm... http://brilliante-vortraege.de/blog/2008_12_09_albrecht-kresse-veranstal... http://www.rp-online.de/public/article/beruf/arbeitswelt/633662/Warum-Hu... http://www.rp-online.de/public/bildershowinline/aktuelles/beruf/ratgeber...

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